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Samstag, 18.November 2017

Ort: Restaurant Hirschen
8340 Hinwil

Flamenco & Appenzell

Bettina Castano und Alder Buebe
Flamenco & Appenzell

Kernige Rhythmen, aber auch getragene Melodien der «Alderbuebe» verbinden in unerwarteter Weise mit dem feurigen Atem des andalusischen Flamencos. Die» Alderbuebe» und die in Sevilla lebende Flamenco – Tänzerin» Bettina Castano» machen diese rassige Melodik, kunstvolle Rhythmik und körperliche Aesthetik überquellende Symbiose möglich. Die weltbekannten»Alderbuebe» sind in vierter und fünfter Generation (seit 1884) Mitglieder der bekannten Alderdynastie aus Urnäsch. Walter Alder (Hackbrett) Michael Bösch (Geige) Willi Valotti (Akkordeon) und Köbi Schiess( Bass). Zu den reifen» Alderbueben» gesellte sich die aparte, gertenschlanke »Bettina Castano», ein Star des neuen Flamencos von Weltruf.

Sie hat manch Traditionelles dieses spanischen Tanzes für moderne Anklänge an die internationale Weltmusik von afghanischer Perkussion bis Csardas, Tango, Ländler etc,. neu eingetauscht, ist aber immer im prickelnden Spannungsfeld zum urigen Hackbrett zu Handorgel, Geige und Bass geblieben.

Was damals als Wagnis bezeichnet wurde, hat

Flamenco bezirzt Volksmusik: Famenco-Tänzerin Bettina Castaño begeisterte beim Auftritt mit den Alder Buebe.

Die gebürtige Teufenerin gleitet beim Zäuerli über die Bühne, zaubert Schrittkombinationen aufs Holzparkett, die jede Stepptänzerin vor Neid erblassen liessen. Grazil bewegt sich die Tänzerin auf die Alderbuebe zu. Leidenschaftlicher Flamencotanz bezirzt lüpfige Volksmusik. Da steht das Appenzeller Ensemble nicht zurück. Beim Paso Doble zeigt es, dass es Neuem aufgeschlossen ist. So elegant sich Castaño über die Bühne bewegt, so filigran entlockt Walter Alder seinem Hackbrett spanische Rhythmen. Bereits nach diesen Stücken ist das Publikum begeistert.

Zwei Stunden dauert der ungewöhnliche Event, der alle in den Bann zieht. Tänzerin und Musiker zeigen sich frisch, wachsen über sich hinaus. Ihnen allen ist eine unglaubliche Freude an ihrer Kunst an den Gesichtern abzulesen. Blicke verraten, dass das Zusammenspiel zwischen Tanz und Folklore zu einer Liebesbeziehung geworden ist. Bereits 1992 fanden sich die urchige Ländlerkapelle und die Tänzerin in Urnäsch erstmals zusammen. Was damals als Wagnis bezeichnet wurde, hat sich längst bewährt.

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FREITAG, 19. JANUAR 2018

 

 

Der kleine Prinz (Antoine de Saint-Exupéry)

Man sieht nur mit dem Herzen gut

 

Ort                   Restaurant Hirschen (Hirschensaal), Hinwil

Beginn                        19:30 Uhr

Abendkasse     18:45 Uhr

Eintritt             CHF 25.00

CHF 10.00 Kinder

 

 

2014 war das 70. Todesjahr von Antoine de Saint-Exupéry, dessen Stück „Der kleine

Prinz“ seit bald 60 Jahren von Looslis Puppentheater gespielt wird. Die einfachen

Weisheiten des kleinen Mannes und seines grossen Autors haben auch heute nichts

von ihrer Gültigkeit verloren.

Antoine de Saint-Exupéry war schon zu Lebzeiten ein anerkannter Autor, sah sich selber aber lieber als ein schriftstellender Berufspilot. 1900 in Lyon geboren, machte er schon früh erste Flugerfahrungen, bevor er im 2. Weltkrieg als Berufspilot eingesetzt wurde.

Am 29. Dezember 1935 musste er bei einem Versuch, den Streckenrekord Paris–Saigon

aufzustellen, 200 Kilometer vor Kairo in der ägyptischen Wüste notlanden. Nach einem

fünftägigen Marsch durch die Wüste stieß er auf eine Karawane und wurde gerettet.

Wahrscheinlich hat ihn dieses Ereignis zu seiner berühmtesten Geschichte des kleinen

Prinzen, die er 1943 herausbrachte und die weltweit in 140 Sprachen übersetzt wurde,

inspiriert.

Mit der Premiere «Der kleine Prinz» von Antoine de Saint-Exupéry begannen Peter und

Trudi Loosli 1955 ihre professionelle Puppenspielerlaufbahn. Das Stück war ihre erste

Marionettentheater Produktion, und es sollte nicht ihre letzte sein. Unzählige Male spielten sie es in der Schweiz und an Festivals im Ausland.

1999 übernahmen Sohn Tobias und seine Frau Lois Loosli das Puppentheater von den Eltern. Nach einer längeren Pause steht der kleine Mann mit dem goldenen Schal wieder auf der Bühne. Trudi Loosli hat dem Prinzen ein neues Kleid genäht. Der Schauspieler und Theaterpädagoge Jeannot Hunziker konnte als Erzähler und Maskenspieler für das Stück gewonnen werden. Lois Loosli führt die Puppen, Jeannot Hunziker hat den Text verdichtet und der rumänische Bratschist Marius Ungureanu die Musik neu geschrieben und eingespielt. Tobias Loosli hat die Regie und die Produktionsleitung übernommen.

 

Vorschau

 

Donnerstag, 5. April

 

Singsaal Meiliwiese, Gmeindehausstrasse 3, Hinwil

19.00 Uhr  Mitgliederversammlung

20.00 Uhr Konzert mit Musique Simili